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Lahmheiten und vieles mehr…

Im Dezember 2018 begann ich mit der Behandlung eines 13 jährigen Wallachs, der dreijährig zu der jetzigen Besitzerin kam. Dieser Wallach hatte schon so einiges an Erkrankungen, wie sich bei der Anamnese herausstellte. Im Dezember kam die Besitzerin zu mir, da ihr Pferd seit September 2018 lahm ging. Bei der Anamnese stellte sich folgendes heraus: Das Pferd war als junges Pferd im Zaun (Stacheldraht) stecken geblieben, davon hatte er Narben vorne und hinten an den Beinen. Er wurde dreijährig kastriert, was problemlos verlief. Das Anreiten gestaltete sich insofern schwierig, als dass der Sattel beim ersten Mal direkt zu fest gegurtet wurde und der Wallach seitdem Sattelzwang entwickelte. Da sich dies nicht gab und er jedes Mal so bockte, dass diverse Gurte rissen wurde er nochmal 5 Monate auf die Weide gestellt. Dieses Verhalten blieb allerdings auch danach – er zeigte sein ganzes Repertoire: bocken steigen, die Besitzerin beschreibt ihn als mißtrauisch, nachtragend, allerdings auch eifrig zwischen Genie und Wahnsinn… , er setzt sich mit bösen Blicken durch und braucht seinen Platz.

An Verletzungen/Erkrankungen hatte er folgendes:

  • 2009 Milchzahn unten rechts rausgerissen
  • seit dem 5. Lebensjahr Piephacke hinten links
  • 2010 lahm/Kniebänder rechts hinten gespritzt
  • 2012 Lahmheit
  • schlechte Hufe (alle vier), daraufhin wurden die Eisen abgenommen, das Pferd ging dann stocklahm, das dauerte ca. 1,5 Jahre, bis er letztendlich mit Eisen wieder lief.
  • 2016 Trittverletzung hinten rechts/Sprunggelenk (kleine Macke außen), allerdings war direkt eine „Beule“ sichtbar, diese vergrößerte sich ständig bis sie tennisballgroß war. In der Klinik stellte man fest, dass die Sehnenscheide ausgefranst war, es wurde 2 x punktiert und reingespritzt. Nach der Punktion war die Beule ca. zwei Tage einen Hauch dünner. Dann folgte eine Operation, bei der festgestellt wurde, dass die Tarsalsehnenscheide Fibrillierungen und Verklebungen aufwies; nach der OP war soweit alles okay, er ging aber nicht klar. Der Wallach bekam Entzündungshemmer, Cortison und Antibiotika und blieb sechzehn Tage in der Klinik. Anschließend erhielt er weiterhin Phenylbutazon, hatte 3 Monate Boxenruhe (lediglich 3 mal täglich 1 Minute Schritt führen) und wurde zur äußerlichen Unterstützung mit Phlogamed eingerieben. Bei der Nachuntersuchung wurde 2 mal punktiert – hier hatte die Besitzerin schon das Gefühl, dass es nach der Punktion schlechter und nicht besser wird.
  • Nach dem Klinikaufenthalt entwickelte der Wallach krustige, gelb-gräuliche Pocken am Kopf (Behandlung mit Dermamycin = antibiotische Salbe))
  • Außerdem hatte er 2017 ein Hufgeschwür vorne rechts – über sieben Wochen! – er wurde geröngt und es wurde bestätigt, dass es ein Hufgeschwür am inneren Kronrand war. Behandelt wurde er mit Sauerkraut-/Rivanolverbänden und Schmerzmitteln.
  • Er litt immer mal wieder an Husten – mal trocken, mal verschleimt
  • 2015 bekam er einen Tritt an den Hals

An der Hand geführt zeigte der Wallach eine deutliche Lahmheit. Ich ließ ihn mir trotzdem nochmal kurz und behutsam an der Longe vorführen, um das ganze besser einschätzen zu können. Hier zeigte er sich auf der linken Hand steif und lahm. Auf der rechten Hand war alles deutlich schlimmer – vorne und hinten rechts lahm, er hielt sich fest, insgesamt war es ein ganz schlechtes Bild! Die Schleimhäute waren blau/gelblich, der Kot mal fest mal breiig. Hinten links hatte er wie erwähnt die Piephacke und hinten rechts eine extreme Schwellung am Sprunggelenk. Vom Gesamtbild machte der Wallach keinen guten Eindruck, es sah so aus, als hätte er sich seinem „Schicksal ergeben“.

Ich bat die Besitzerin mir alle Untersuchngsunterlagen/Befunde zur Verfügung zu stellen (die sie alle Gottseidank noch hatte) und arbeitete diese durch. Hier stellte sich heraus, dass er schon mehrfach unter Phlegmonen gelitten hatte und zwar 2010/2012/2017 und 2018. Zweimal litt er an einer Konjunktivitis (2013 und 2016), Hufgeschwüre hatte er 2011 und 2017, im Dezember 2015 hatte er eine Bronchitis und er ging 2010, 2012, 2014, 2016, 2017 und 2018 lahm.

Auffällig nach der Anamnese und der Durchsicht der Unterlagen war für mich, dass er neben den Lahmheiten immer wieder an Entzündungen unterschiedlicher Art litt und der Heilungsverlauf immer sehr schleppend verlief.

Gemeinsam mit der Besitzerin beschloss ich eine bioenergetische Haaranalyse anzufertigen außerdem bekam der Wallach umgehend Reiki um alle Energiefelder freizusetzen und wir fingen umgehend mit der Entgiftung des Organismus an.

Das Ergebnis der Haaranalyse war umfassend, was nicht anders zu erwarten war. Unter anderem waren folgende Organe/Funktionen gestört: Lymphsystem, Hypophyse, Schilddrüse, Milz, Hormonhaushalt, Nervenleitfähigkeit, Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm, Magen, Blase, Harnleiter, Nieren, Bindegewebe, Gelenke, Wirbelsäule, obere Luftwege, Lungen. Außerdem hatte er noch einen massiven Impfschaden.

Ich begann nach Vorlage der Ergebnisse sofort mit der Behandlung mit homöopathischen Mitteln, Eigenurin, Reiki und Cross Tapes. Während der Behandlung entwickelte er sich wieder zu einem strahlenden Pferd, er nahm wieder teil, sein Fell wurde besser, seine Augen glänzten und man merkte deutlich, dass es ihm von mal zu mal besser ging – natürlich ging es während der Behandlung in der letzten Zeit hoch und runter und die Besitzerin musste schon mehr als einmal starke Nerven zeigen.

Unterstützend behandelt wird das Pferd außerdem mit Neurostim, Akupunktur und Physiotherapie.

Klar war von Anfang an, dass es sich hier um eine Langzeittherapie handelt.

Der heutige Stand ist, dass der Wallach lahmfrei ist und seit ca. 3 Wochen wieder vorsichtig (wir haben mit 5 Minuten an der Longe begonnen) antrainiert wird. Vor ein paar Tagen konnte die Besitzerin sich das erste mal wieder auf ihr Pferd setzen und ein wenig im Schritt und Trab reiten.

Wir werden ihn weiterhin vorsichtig aufbauen und wie es mit ihm weitergeht werde ich Euch hier berichten!

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Messe Hund & Pferd

Vom 16. – 18.11.2018 könnt Ihr mich auf der Hund & Pferd in Dortmund besuchen.

Mein Stand ist in Halle 2 Nr. 2.8.

Samstags und Sonntags halte ich Vorträge über meine ganzheitlichen alternativen Therapiemethoden.

Außerdem gibt es ein Gewinnspiel (*Überraschung*) und ein Kennenlernangebot exclusiv für die Messe (gültig bis zum 01.12.2018). An unserem Stand findet Ihr die entsprechenden Flyer hierzu, nehmt Euch einen mit und spart 10%.

Ich freue mich darauf Euch Kennenzulernen und Eure Fragen zu beantworten!

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Aktuelles Interview

Die liebe Beata Anna Achatz von mylovelyplanner interviewt  erfolgreiche Frauen und hat dies auch mit mir getan, welche Ehre :-). Unter nachstehendem Link könnt Ihr Euch das Interview anschauen!

Erfolgreiche Frauen stellen sich vor. Interview mit Carolin Hempel

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Equines Sarkoid

 

Am 11. Januar diesen Jahres wurde ich zu einer Stute gerufen, bei der ein Equines Sarkoid diagnostiziert wurde. Dieses befand sich bei der Stute unter dem Bauch, war relativ großflächig und entstand im September 2017 (s. Fotos).

Nach gründlicher Anamnese stellte sich heraus, dass die Stute – jetzt sechsjährig – vorher in reiner Boxenhaltung gehalten wurde, sie kannte kein Gras (keinen Weiden- oder Paddockaufenthalt) , war abgemagert und war ziemlich „durchgeknallt“ (lt. Aussage der Besitzerin), außerdem hatte sie einen Pilz gegen den sie gespritzt wurde. Mit vier kam sie dann zu der jetzigen Besitzerin und stand zunächst in einer Außenbox, um dann kurze Zeit später in den Aktivstall umzuziehen.

2016 hatte sie einen Abzess am Kopf, der sich von alleine öffnete und nur mit Betaisodona ausgespült wurde. 2017 hatte sie erneut einen Abzess an der Flanke, auch dieser öffnete sich von alleine und wurde nur mit Betaisodona behandelt.  2018 entwickelte sich eine „Beule“ am Hals, die von alleine wieder verschwand. 

Die Schleimhäute der Stute waren blass/gelblich. An der Longe zeigte sie sich eigentlich bewegungsfreundlich, hielt sich aber komplett fest.

Ich entschied mit der Besitzerin eine bioenergetische Haaranalyse zu erstellen und vorab mit einer unterstützenden Therapie des Abwehrsystems, der Entgiftungsorgane und der Haut zu beginnen.

Die bioenergetische Haaranalyse zeigte u.a. Auffälligkeit beim Stoffwechsel, die Stute war übersäuert, hatte Mangelerscheinungen (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente), Hormon-, Schilddrüsen- und Hypophysenwerte waren nicht okay, sie schleppte einen alten Infekt (Viren und Bakterien) mit sich herum, das Bindegewebe war äußerst schlecht und sie hatte einen Candida. 

Nachdem uns die Auswertung der bioenergetischen Haaranalyse vorlag, wurde die Stute ausschließlich danach behandelt. Anhand der Fotos könnt Ihr sehen, wie sich das Sarkoid seitdem verändert hat und immer mehr verschwand.

Auch dieser Fall zeigt ganz deutlich, wie entscheidend es für eine erfolgreiche Therapie ist, das ganze Lebewesen zu betrachten und dementsprechend ganzheitlich zu behandeln!

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„Letzter Check“

Ungefähr vor einem Jahr wurde ich von einer Pferdebesitzerin zu ihrem Wallach gerufen und um Hilfe gebeten. Sie teilte mir damals mit, dass er „so einige Schwachstellen“ aufwies. Vor Ort machte der Wallach wirklich keinen guten Eindruck – er war nicht gut bemuskelt, hatte Rückenprobleme, war sehr schreckhaft, das Fell wirkte stumpf, das „Auge“ gefiel mir nicht, die Schleimhäute waren gelblich usw. .

Wir entschieden uns direkt eine Reikibehandlung durchzuführen und eine bioenergetische Haaranalyse anzufertigen.  Schon auf die erste Reikibehandlung zeigte er eine deutlich Reaktion, indem er wesentlich gelassener wurde. Die Ergebnisse der bioenergetischen Haaranalyse waren nicht so berauschend, es zeigte sich auch hier, das so einiges nicht in Ordnung war.  Er hatte z.B. ein sehr schwaches Bindegewebe, schlechte Stoffwechselaktivität, einen Impfschaden, eine alte Infektion des Respirationstraktes, die Schilddrüsentätigkeit war nicht okay, Magen- und Darmtrakt gestört und zusätzlich hatte er einen hohen Vitamin-/Mineral- und Spurenelementemangel.

All diese „Schwachstellen“ wurden von mir in enger Zusammenarbeit mit der Besitzerin sowie mit Absprache zwischen Tierarzt, Physiotherapeutin und Hufschmied homöopathisch behandelt. Während dieser Behandlungsphase habe ich den Wallach in gewissen Abständen immer wieder gesehen und er entwickelte sich prächtig.

Vor ein paar Tagen hieß es dann „Abschied nehmen“, denn die Besitzerin machte sich mit Ihrem Liebling auf den Weg nach Amerika. Auch diese Reise wurde im Vorfeld mit der Besitzerin gemeinsam geplant – Medikamente besprochen und die Vorgehensweise vor, während und nach der Reise genauestens festgelegt. Sowohl die Besitzerin als auch ihr Pferd wurden vorher noch zweimal mit Reiki behandelt – auch an unserem letzten Tag.

An diesem Tag habe ich mir dieses Pferd wieder einmal genauestens angeschaut und ich war so beeindruckt von seinem Aussehen, seinen genialen Fortschritten und seinem Verhalten! Noch vor einem Jahr hätte ich ihm eine solche Reise nicht sorglos zugetraut, heute jedoch war ich mir sicher, er wird alles perfekt meistern!

Diese gemeinsame Zeit hat wieder eindeutig gezeigt, je enger man ein Team schnürt um so genialer sind die Therapieerfolge! Ich möchte mich an dieser Stelle für das Vertrauen der Besitzerin und ihres Pferdes in mich bedanken – ich werde EUCH vermissen, aber dank meiner Therapieverfahren werde ich Euch beide auch weiterhin aus der Ferne behandeln.

Ich wünsche Euch eine gute Reise, einen entspannten Flug, ein wunderbares neues Zuhause und weiterhin so viel „Innigkeit“!

 

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Schlaganfall & Co.

Bei so wunderbaren Berichten von dreipunktecharlie bzw. der tollen Hundebesitzerin Sandra Musculus, brauche ich gar nicht mehr selber zu schreiben 😀

Hier könnt Ihr ihren Artikel über die Erkrankung und Genesung von Lis nachlesen:

http://dreipunktecharlie.de/2017/10/19/update-zu-lis-erkrankung/#more-2075

Es freut mich wahnsinnig immer wieder so geniale Ergebnisse mit alternativen Heilverfahren zu erzielen!

Wie J.W.v. Goethe schon sagte:

Welch eine himmlische Empfindung ist es seinem Herzen zu folgen…

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Periodische Augenentzündung

Heute möchte ich Euch von einem 26 jährigen Fuchswallach erzählen, dessen Besitzerin mich anrief, da dieser in keinem guten Allgemeinzustand war. Vor Ort konnte man direkt sehen, dass es hier wohl so einige „Baustellen“ gibt.  Unter anderem hatte er Arthrose in allen Gelenken und sein linkes Auge war seit Februar trüb. Hier wurde eine periodische Augenentzündung vom Tierarzt diagnostiziert und mit Cosopt Augentropfen behandelt ohne sichtlichen Erfolg. Vor ein paar Wochen waren ihm auf Anraten alle vier Hufeisen abgenommen worden und er lief nun ohne, wobei man nicht wirklich von laufen sprechen konnte! Er hatte sichtlich Schmerzen und er fühlte sich überhaupt nicht wohl!

Da der Wallach wie gesagt in keinem guten Zustand war, beschloss ich direkt eine Reikibehandlung zu machen, zum einen um alle Energieblockaden zu lösen und zum anderen, um seine „Lebensenergie“ wieder zu aktivieren. Zusätzlich entschlossen wir uns eine bioenergetische Haaranalyse zu erstellen. Hier zeigte sich u.a. eine hohe Virenbelastung, eine Nierenschwäche,  eine eingeschränkte Zelltätigkeit, eine Hyphophysenschwäche, das Basen/Säure Verhältnisse stimmte nicht, das Blutabwehrsystem war geschwächt und außerdem hatte er eine hohe Toxinbelastung sowie einen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Wir begannen nun all diese „Punkte“ systhematisch mit Homöopathie zu behandeln.

Die periodische Augenentzündung behandelten wir äußerlich mit einer EM-Tinktur. Diese wurde täglich um das Auge herum aufgetragen. Ende August fingen wir mit dieser Behandlung an. Mittlerweile sieht das Auge deutlich besser aus! Auch der Gesamteindruck des Wallachs hat sich deutlich verbessert. Er wird freizeitmäßig bewegt, geht ins Gelände und hat wieder Spaß daran. Der Bewegungsablauf des Wallachs ist harmonischer geworden und er macht mittlerweile einen guten Eindruck.

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Aktueller Stand zu meinem Beitrag „Sarkom beim Pferd“

Ich hatte ja versprochen Euch über den weiteren Therapieverlauf der 12 jährigen Haflingerstute, die ein Sarkoid hat, zu berichten.

Nun, wie Ihr auf den Fotos deutlich erkennen könnt, geht es ihr immer besser!

Auf dem linken Bild seht ihr das Sarkom (Stand 21.10.2016), das sich bis dahin fast komplett zurückgebildet hat, lediglich die obere Stelle ist noch nicht geschlossen. Im weiteren Verlauf (rechtes Foto, Stand 01.11.2016) schließt sich auch diese Stelle immer weiter.

Zusätzlich hat sich erfreulicherweise ihr Nervenkostüm unter der Therapie so gut stabilisiert, das man nahezu alles mit ihr machen kann 😉 Eine kleine Kostprobe seht ihr auf dem Beitragsbild! Hier könnt ihr auch sehen, dass das Sarkom von einem normalen Abstand aus, fast gar nicht mehr zu erkennen ist. Bei den obigen Fotos handelt sich um Nahaufnahmen,  auf denen man das Sarkom deutlicher sehen kann.

Selbstverständlich berichte ich gerne weiter über den Verlauf!

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Borna

Das Borna Virus ist nach wie vor gefürchtet und immer noch nicht wirklich erforscht. Die Übertagung ist fraglich und gleichzeitig auch die Ansteckungsmöglichkeit. Das Virus setzt sich im zentralen Nervensystem (ZNS) fest und befällt das Rückenmark. Es kommt zu „Ausfallerscheinungen“ wie Steigen, plötzliches Hinfallen, Bewegungsstörungen, Depressionen, Festliegen, Koliken, Fressstörungen, Verhaltensstörungen bzw. Wesensveränderungen usw. …

Es ist ein schreckliches Bild, diese Tiere zu sehen. Schulmedizinisch gab und gibt es ein Mittel, welches im Humanbereich bei Parkinsonpatienten angewandt wird – natürlich nicht ohne Nebenwirkungen, den Beipackzettel möchte ich Euch ersparen! Pferde, die sich mit einem solch aggressiven Virus infizieren sterben oftmals nach Stunden, Wochen manchmal Monaten. Es gibt allerdings auch einige „Ausnahmen“, die, die kämpfen, kämpfen, kämpfen und es irgendwann schaffen. Der Virus allerdings bleibt latent immer im Körper, genau wie Herpes o.ä., er schlummert und bricht hoffentlich nie wieder aus!

Dies ist meine ganz persönliche Geschichte mit und ohne diesen furchtbaren Virus:

Auf einer Fahrt zu einem Kunden erblickte ich dieses eine Pferd – es war so etwas, wie Liebe auf den ersten Blick oder wie immer ihr es nennen wollt! Er ließ mich nicht mehr los und schon bald darauf war er mein 🙂 . Ich nannte ihn „Priamos“, so hieß ein für sein großes Herz und seine Stärke bekannter Sohn des Königs von Troja.

Er war noch roh und ich begann langsam und behutsam mit ihm zu arbeiten. Er war wundervoll, schon mit vier äußerst verlässlich (bis auf wenige Ausnahmen ;-), es machte unendlich viel Spaß und wir hatten ganz schnell Vertrauen zueinander.

All das sollte ein jähes Ende haben:

Vierjährig (!) erkrankte mein Wallach an Borna. Zunächst war nicht eindeutig klar, was er hatte, da die Symptomatik nicht eindeutig war. Was allerdings eindeutig war, war seine Wesensveränderung; er wurde agressiv, apathisch, stieg an der Hand außerdem hatte er Bewegungsstörungen und Koliken – es war furchtbar. Ich beschloss zu meinem Vertrauten und damaligem „Chef“ Dr. Peter Cronau nach Bochum zu fahren und ihn komplett auf den Kopf stellen zu lassen. „Priamos“ blieb für die Untersuchungen vor Ort in der Klinik. Das alleine war schon schlimm genug, aber ich musste wissen, was er hatte. Nach Tagen rief mich Peter an und bat mich nach Bochum…

Er teilte mir die Diagnose mit: BORNA VIRUS!

Gleichzeitig sagte er mir: Ich habe nicht viele Möglichkeiten ihn zu behandeln außer einem Mittel aus der Humanmedizin (welches ich oben erwähnte). Dein Pferd wird entweder in den nächsten drei Tagen oder drei Wochen sterben, wenn nicht hast Du eine Chance. Deine zweite Chance ist alles aus der alternativen Tiermedizin herauszuholen, was du hast! Peter wusste, dass ich in diesem Bereich arbeitete.

Ich brauche Euch nicht zu erklären, wie ich mich fühlte. Ich lud mein „Ein und Alles“ in den Pferdehänger und fuhr in den heimatlichen Stall – wie weiß ich nicht mehr… Da war mal eben meine kleine Pferdewelt zusammen gebrochen!

Im heimatlichen Stall informierte ich natürlich direkt die Stallbesitzer Peggy und Thomas Schönenstein vom Gestüt Aluta, denen ich heute noch dankbar für ihr damals faires Verhalten bin. Mit keinem Wort erwähnten sie, dass ich das Pferd ausstallen müsste oder sonstiges, nein, sie trösteten, waren jeden Tag mit freundlichen Worten da und hielten zu uns – nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Nun ging es daran, mein Pferd zu retten. Ich gab ihm erst mal die „Parkinsonmedizin“ (natürlich auch weil ich es noch nicht anders wusste und erst mal keine Ahnung hatte, was zu tun war), ich merkte aber schnell, dass sich sein „Zustand“ verschlimmerte – im Beipackzettel stehen als Nebenwirkungen u.a. alle auftretenden Symptome bei Borna! Parallel versuchte ich sein Abwehrsystem aufzubauen, zu entgiften, den Stoffwechsel in Schwung zu halten und und und – eigentlich machte ich alles, was mir gerade einfiel. Zusätzlich nahm ich Kontakt zur Hochschule Hannover auf, um mich über den Virus näher zu informieren. Hier gab es damals eine Hochschulabsolventin die ihre Dissertation über Borna geschrieben hatte. Diese arbeitete ich komplett durch, mit dem Schluss, dass noch viele Erkenntnisse zur vollständigen Erforschung des Borna fehlten, u.a. auch, ob der Mensch sich beim Tier anstecken kann. Ich musste also auch schauen, ob ich den Virus schon hatte oder nicht? Auf jeden Fall hatte ich schon einmal instinktiv richtig gehandelt, indem ich immer alles sorgfältig desinfiziert hatte.

Nun ging es daran sein Konstitutionsmittel zu finden, was alleine Tage dauerte, aber ich fand es: Phosphorus C 1000. Dieses Mittel sollte uns ab sofort ständig begleiten.

Ich habe mein Seelenpferd insgesamt sechs Jahre behandelt mit vielen Höhen und noch mehr Tiefen, vielen Tränen, viel Verzweiflung! Während dieser Zeit stand er ein Jahr in einer Herde Tag und Nacht auf der Weide in der Eifel – sozusagen in Reha 🙂 Hier wurde er zum „Wildpferd“. Auch hier möchte ich mich bei Thomas bedanken, der sich rührend um Priamos gekümmert hat und mich direkt so gut verstanden hat!

Nach diesem einen Jahr holte ich Priamos wieder zu mir. Nun begann die „Aufbauphase“, mit der ich mir extrem viel Zeit gelassen habe – ich wollte auf gar keinen Fall ein Risiko eingehen, immer als ständigen Begleiter die Angst, dass es nicht gut gehen würde.

Natürlich gab es auch viele lästernde Wegbegleiter und Belächler, die es übrigens während der ganzen Zeit gab, wenn es nach ihnen gegangen wäre, würde dieser Goldschatz nicht mehr leben. Böse Gestalten, auf die man nicht hören sollte und die man auch überhaupt nicht braucht!

Ich glaube ich muss nicht erklären, dass mein Pferd während dieser ganzen Zeit unreitbar war.

Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass ich mir dieses Pferd in einer persönlich äußerst schwierigen Situation gekauft habe, um es selber auszubilden und an Turnieren teilzunehmen. Die Diagnose traf uns wie der Blitz nach einem halben Jahr unter dem Sattel, ab diesem Tag ging es nur noch ums Überleben, alles andere war unwichtig…

Der Beginn dieser Geschichte liegt nun 15 Jahre zurück und ich kann heute sagen: ich würde es immer wieder tun! Heute – mit 19 Jahren – ist er fitter und schöner denn je, unendlich geliebt und so wundervoll zu reiten 🙂 – einfach eine Seele von Pferd!

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Geschichte veröffentlichen soll, da sie ja auch sehr persönlich ist, allerdings möchte ich in meinen Artikeln auch über Erkrankungen informieren…

Der hauptsächliche Grund allerdings war, dass ich Mut machen will: Gebt nicht auf! Versucht alles und lasst Euch nicht beirren und wenn ihr es schafft, ist es das Größte der Erde!

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